Об автореподробнее
Родился: 19 сентября 1808 г., Потсдам
Умер: 30 ноября 1866 г., Берлин

Theodor Mundts Vater war ein Registrator, der bereits vor der Geburt des Sohnes verstorben war. Die Mutter zog mit Theodor nach Berlin, wo er als 11-Jähriger das Joachimsthalsche Gymnasium besuchte und am 5. Oktober 1825 das Reifezeugnis erhielt. Ab Oktober 1825 studierte Theodor Mundt an der Juristischen Fakultät der Universität Berlin; im Mai 1826 wechselte er zur Philosophischen Fakultät: Studium bei August Boeckh, Karl Lachmann, Friedrich von Raumer, Heinrich Ritter und Hegel. Am 20. April 1830 wurde er in Erlangen mit einer Arbeit aus dem Bereich der Klassischen Philologie und Rhetorik promoviert.

Bereits während des Studiums in Berlin erhielt Mundt Zugang zu Journalen, zum Beispiel zu…

Theodor Mundts Vater war ein Registrator, der bereits vor der Geburt des Sohnes verstorben war. Die Mutter zog mit Theodor nach Berlin, wo er als 11-Jähriger das Joachimsthalsche Gymnasium besuchte und am 5. Oktober 1825 das Reifezeugnis erhielt. Ab Oktober 1825 studierte Theodor Mundt an der Juristischen Fakultät der Universität Berlin; im Mai 1826 wechselte er zur Philosophischen Fakultät: Studium bei August Boeckh, Karl Lachmann, Friedrich von Raumer, Heinrich Ritter und Hegel. Am 20. April 1830 wurde er in Erlangen mit einer Arbeit aus dem Bereich der Klassischen Philologie und Rhetorik promoviert.

Bereits während des Studiums in Berlin erhielt Mundt Zugang zu Journalen, zum Beispiel zu Moritz Gottlieb Saphirs Berliner Schnellpost für Literatur, Theater und Geselligkeit und zu Georg Wilhelm Heinrich Häring, der unter dem Pseudonym Willibald Alexis das Berliner Conversations-Blatt herausgab, das 1830 mit dem Freimüthigen zusammengelegt wurde.

Als Kritiker und Publizist war Mundt Mitte der 1830er Jahre einer der Wortführer der jungdeutschen Bewegung. Seine Romane Moderne Lebenswirren und Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen gehören zu den wichtigeren literarischen Produktionen der Jungdeutschen. Durch den Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835 wurden Mundts Schriften - neben denen von Heinrich Heine, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube - verboten. 1840 lieferte Mundt unter dem Titel Heine, Börne und das sogenannte junge Deutschland[1] einen gewichtigen Essay zur Geschichte dieser verpönten und polizeilich verfolgten Bewegung.

Seit 1839 war er mit Clara Mundt, geb. Müller, verheiratet, die unter dem Pseudonym Luise Mühlbach zahlreiche biographische und historische Romane schrieb und zu den populärsten Autorinnen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte.

Порочная страсть Иосифа II